Die Empfehlungen, die im Kapitel über die Pubertät dargelegt wurden, sind bis auf einige kleine Unterschiede weiterhin gültig. Um Müdigkeit und Stressanfälligkeit zu vermeiden, sind bestimmte Faktoren zu beachten.

1. Für eine ausreichende Magnesiumzufuhr sorgen
Da heutzutage hauptsächlich raffinierte Lebensmittel verzehrt werden und natürliche Rohprodukte, wie zum Beispiel Hülsenfrüchte, kaum noch auf dem Speiseplan stehen, kommt es zu einem chronischen Magnesiummangel.

Magnesiumgehalt

 

Magnesiumgehalt

industriell verabeitete Produkte

(in 100 g)

Naturbelassene Produkte

(in 100 g)

Nudeln 52 mg Naturreis 140 mg
weißer Reis 30 mg 100 % Vollkornbrot 90 mg
Weißbrot 30 mg Vollkornnudeln 70 mg
magnesiumreiche Nahrungsmittel
Kakaopulver 420 mg/100 g
Weizenkeime 400 mg/100 g
Mandeln 260 mg/100 g
Schokolade mit 70 %Kakaogehalt 200 mg/100 g
Trockenbohnen 160 mg/100 g
Wal- und Haselnüsse 140 mg/100 g
Naturreis 140 mg/100 g
Haferflocken 130 mg/100 g
Linsen 90 mg/100 g
100 % Vollkornbrot * 90 mg/100 g
Trockenfeigen 85 mg/100 g
Vollkornnudeln 70 mg/100 g

Bei französischen Frauen beträgt die tägliche Magnesiumzufuhr 210 mg, obwohl es 330 mg sein sollten. Dieser Mangel führt zu Müdigkeit, Krämpfen, Überempfindlichkeit und Spasmophilie.