Auch wenn sich die Experten heute darüber streiten, ob Vitamin C (in starker Dosis) eine kräftigende Wirkung besitzt, ist man davon überzeugt, dass es sich in folgenden Fällen güftstig auswirkt:
• es erhöht die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegen Infektionen;
• es begünstigt die Synthese bestimmter Hormone (Steroide) und unterstützt dadurch den Stressabbau;
• es fördert die Eisenabsorption und die L-Camitin-Synthese;
• es schützt vor den schädlichen Einflüssen des Nikotins.

Durch einen Mangel an Vitamin C verschlimmern sich folgende Beschwerden:
– Müdigkeit;
– Kurzatmigkeit;
– Schläfrigkeit;
– Muskelschmerzen;
– Infektionsrisiken.

Deshalb wird eine tägliche Vitamin-C-Zufuhr von 80-90 mg empfohlen.
Nahrungsmittel mit einem Vitamin-C-Gehalt von 50 mg

25 g Kiwi 70 g Kresse
25 g Petersilie 80 g roher Rotkohl
30 g schwarze Johannisbeeren 100 g Zitrusfrüchte
50 g Kerbel 200 g Leber oder Nieren
50 g roher Paprika

Bei Raucherinnen besteht ein erhöhter Vitamin-C-Bedarf. Ein Päckchen Zigaretten zerstört zum Beispiel ungefähr 50 mg Vitamin C.

Raucherinnen sollten deshalb täglich 150 bis 200 mg Vitamin C zu sich nehmen (je nach Zigarettenkonsum), um ein Defizit zu vermeiden und die Zellen vor Oxydation zu schützen.

Eine höhere Vitamin-C-Zufuhr ist jedoch völlig sinnlos und sogar gefährlich, da es zum Beispiel zu Harnsteinen kommen kann (Nierenkoliken).

Synthetisches Vitamin C (in Tablettenform) wird im Übrigen nicht so gut vom Organismus absorbiert wie das in Nahrungsmitteln enthaltene natürliche Vitamin C.