Der Gesundheitszustand ist häufig an Haut, Haaren und Fingernägel zu erkennen. Blasse Haut, fettige, brüchige oder gespaltene Haare, weißgesprenkelte oder rissige Fingernägel deuten darauf hin, dass dem Körper etwas fehlt. Diese Störungen sind meistens auf eine unausgewogene Ernährung zurückzuführen, die einen Mangel an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralsalzen, Schwefelaminosäuren und essentiellen Fettsäuren zur Folge hat.

Die Vitamine A und E sind zum Beispiel für den Zustand der Haut von entscheidender Bedeutung.1
– Vitamin B5 reguliert den Feuchtigkeitshaushalt der Haut und stärkt die Haarwurzel;
– Vitamin B8 wirkt fettigen Haaren und Haarausfall entgegen;
– Zink reguliert die Talgsekretion (bei Akne erhöht) und verbessert die Haarstruktur.
Diese Mikronährstoffe sind zwar in verschiedenen Kosmetika, die man täglich verwendet, enthalten, doch eine nährstoffreiche Ernährung stellt immer noch die sicherste Versorgungsquelle dar.

Die Einnahme von synthetischen Zusatzpräparaten ist nicht zu empfehlen, da sie im Darm schlecht absorbiert werden. Man kann dagegen die Ernährung durch zwei natürliche Produkte ergänzen, die besonders reich an Nährstoffen sind: Weizenkeime und Bierhefe.

Akne, die in der Pubertät auftritt, ist auf eine erhöhte Talgsekretion (Fettabsonderung der Haut) zurückzuführen und kann Entzündungen und Infektionen hervorrufen.

Diese Hauterkrankung hängt somit überhaupt nicht mit der Ernährung zusammen. Junge Mädchen, die über Pickel klagen, können also weiterhin unbesorgt Schokolade mit über 70 % Kakaoanteil oder Wurst verzehren. Überanstrengung, Schlafmangel und Rauchen können dagegen den Zustand der Haut deutlich verschlechtern.