Obwohl Cellulitis vor allem bei erwachsenen Frauen vorkommt, ist sie das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses, der bereits in der Pubertät begonnen hat. Cellulitis lässt sich also am besten durch vorbeugende Maßnahmen vermeiden.

Cellulitis hat zahlreiche Ursachen: durch genetische, hormonelle, kreislauf- und ernährungsbedingte und psychische Faktoren kann Cellulitis entstehen. Zu Beginn liegt jedoch immer eine erhöhte Östrogensekretion oder eine Hypersensibilität gegenüber Östrogenen vor, da dieses Hormon die Vermehrung und Ausdehnung der Fettzellen begünstigt.

Vor allem die untere Körperhälfte ist davon betroffen (Oberschenkel, Hüften, Po).
Die Entstehung von Cellulitis ist einfach: Unter dem Einfluss der Östrogene nimmt der Umfang der Fettzellen zu, die dadurch auf die Gefäße drücken. Dies hat Störungen der Blutzirkulation zur Folge.

Die Unterhaut verdickt sich (die berühmte Orangenhaut entsteht), die Schlackenstoffe der Zellen werden nicht vollständig entfernt, der Wasserkreislauf ist gestört und die Nervenbahnen werden zusammengedrückt (man empfindet Schmerzen).

Das Binde- und Stützgewebe verhärtet sich und bildet schließlich Fettdepots. Zu den Hormonen, die teilweise Cellulitis auslösen, zählt auch Insulin (eine hohe Insulinsekretion ist bekanntlich auf eine falsche Ernährungsweise zurückzuführen).

Bei Stress sind es die Corticoide der Nebennieren, die zu Cellulitis führen können.
Die erste vorbeugende Maßnahme besteht natürlich darin, seine Ernährung umzustellen (gemäß den Prinzipien der Methode).

Wer bereits nach der Pubertät über Durchblutungsstörungen in den Beinen klagt, die zu Schwellungen führen, sollte heiße Bäder und zu viel Sonne meiden. Gegebenenfalls ist eine ärztliche Behandlung der Venenschwäche erforderlich.

Des Weiteren muss darauf geachtet werden, dass die Unter- und Oberbekleidung nicht zu eng ist (keine Jeans oder sonstige enganliegende Kleidung), da es sonst zu einer Störung der Blutzirkulation kommt.

Man sollte auf jeden Fall Sport treiben, um die negativen Auswirkungen der sitzenden Lebensweise zu verringern, zumal unterentwickelte Muskeln Fettpolstern zu viel Raum lassen.

Außerdem empfiehlt es sich, den Umgang mit Stress so früh wie möglich zu erlernen. Techniken zur Stressbewältigung (Entspannungsübungen, Yoga) dürften dabei von großem Nutzen sein.